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Grauwasser - große Menge, geringere Verschmutzung

Durch die Abtrennung von Schwarzwasser ist das verbleibende Grauwasser (Bad, Küche, Waschen) nur schwach belastet mit pathogenen Keimen und Nährstoffen. Hier ist der Hauptwasserverbrauch zu finden: Im Haushaltsbereich sind es 60 – 80 l pro Peron und Tag, bei Krankenhäusern schon 500 – 700 l und in manchen Hotels bereits über 1.000 l pro Bett und Tag. Hier liegt also die Herausforderung für eine Wasserautarkie von Gebäuden.

Mit wenigen Behandlungsschritten kann aus Grauwasser Trinkwasser erzeugt werden. In der BlueLoop Anlage wird als Zwischenqualität ein deionisiertes Wasser erzeugt, das mit Mineralien versetzt wird, bevor es als Trinkwasser in die Versorgungsleitungen eingespeist wird. Der Kunde hat hierbei die Wahl zwischen verschiedenen Mineralienbeimischungen. Er kann also quasi ein Trinkwasser seiner Wahl in seinem Objekt abrufen - ohne jegliche Mikroverunreinigungen.

Dieses Verfahren hat hohe Bedeutung in Gebieten mit Wasserknappheit (nie wieder „water-cuts“). Wir nennen dieses Verfahren BlueLoop. In niederschlagsreichen Regionen wie Deutschland ist eine Wasserautarkie von Gebäuden oft nicht notwendig, da es oft genügend Trinkwasser in noch guter Qualität gibt – allerdings kann man auch hier mittlerweile bis zu 150 Medikamente im Trinkwasser nachweisen. Hier verwenden wir also hochgereinigtes Grauwasser zur Regeneration von Grundwasser. Wir nennen dieses Verfahren BlueTool.

Mit diesem Verfahren wird somit die allgemeine Verfügbarkeit sowie die Qualität von Wasser in den Böden mittelfristig deutlich erhöht – Wasser fließt demnach nicht in wenigen Stunden über einen Fluss ab, sondern bleibt über Monate bis Jahre in der Region.

BlueLoop und BlueTool verhindern die Verschwendung von Süßwasser als unbrauchbares Salzwasser der Meere.