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Derzeitige Gülletechnik - Abwassermanagement aus dem Mittelalter

 

Hauptfokus der Intaqua AG im Agrarbereich liegt in der Schweinemast. Die umweltgerechte und kostengünstige Entsorgung ist nach wie vor ein ungelöstes Problem. Schweinegülle ist der worst case des Grundgedankens der Kreislaufwirtschaft. Wie im Mittelalter der Siedlungswasserwirtschaft des Menschen werden die kaum behandelten und hygienisierten Fäkalien und Urin aus der Schweinezucht in unsere Böden eingebracht.

Schwein und Mensch ähneln sich. Nachdem für Menschen eine adäquate Technologie mit Spülwasser entwickelt wurde, beschloss die Intaqua AG, das Gleiche für Schweine ohne Spülwasser zu tun. Mit der Intaqua – Technologie könnten neue und effiziente Wege mittels unerschlossener Wertschöpfungsketten gestaltet werden. Das war der Kern des Forschungs- und Entwicklungsantrags, der bei der DBU eingereicht wurde. Der F&E Antrag wurde mittlerweile genhmigt, und die Arbeiten haben begonnen.

Die Ansätze in der Gülleforschung waren bislang nur halbherzig zu Ende gedacht. Das zu Grunde liegende Konzept sah immer die möglichst kostengünstige Vernichtung von Stickstoff und Phosphor vor. Schweinegülle ist aber andererseits eine hochkonzentrierte Quelle von Stickstoff und Phosphor.Wir gewinnen diese sortenrein zurück.

In der Gülletechnik kommt das LooTool Modul zum Einsatz, um den Stallbestand abzudecken. Das aus Fäkalien und Urin entstehende Wasser wird also zur Bewässerung oder Infiltration verwendet, und nicht zur Toilettenspülung.

*DBU – Deutsche Bundesstiftung Umwelt